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Der Genfer Philosoph Jean-Jacques Rousseau schuf mit seiner 1762 veröffentlichten Schrift «Du Contract Social ou Principes du Droit Politique» (Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes) eine bedeutende Grundlage des modernen Staatsrechts. Nicht nur im absolutistischen Frankreich wurde das Werk verboten, sondern auch in Patrizierstädten wie Bern, ja selbst in Rousseaus Heimatstadt Genf.

 

Gemäss Rousseau wären die grundsätzlich frei geborenen Menschen allein überfordert. Sie müssen ihre Kräfte vereinen, damit sie überleben können. Sie übertragen daher ihre Rechte an die Gemeinschaft, die für das Wohl aller sorgt. Die Gemeinschaft schafft mit dem Gesellschaftsvertrag Regelungen, die sich nicht auf Einzelpersonen oder –interessen beziehen, sondern generell, für alle gelten.

 

Unternehmen mit öffentlichem Auftrag sind je länger je mehr gefordert, sich mit verbindlichen Leitbildern zu positionieren. Einerseits müssen sie den Auflagen der öffentlichen Hand gerecht werden. Neuere Regelungen wie namentlich die neue Finanzaufteilung zwischen Bund und Kantonen sowie das Kindes- und Erwachsenenschutzrecht postulieren freie, selbstbestimmte Menschen auch in ausserordentlichen Situationen. Anderseits wollen die Kundinnen und Kunden wissen, welchen Zielen und Grundsätzen die Institution ihrer Wahl sich verpflichtet fühlt.

 

Aussagekräftige Leitbilder werden nicht am Schreibtisch verfasst, sondern in einem Prozess, der verschiedene Blickwinkel von innen und aussen vereint, entwickelt. «Contrat Social» unterstützt bei diesen Prozessen und steuert die Aussensicht bei.

 

 

 

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